Wer eine Reise nach „Bella Italia“ ins Auge fasst, sollte möglichst auch sprachlich ein wenig präpariert sein. Denn dann wird das süße Leben im Süden noch um einiges leichter und schöner. Italienisch ist gar nicht so schwierig, wie immer vermutet wird und wenn schon im Voraus ein wenig geübt wird, lässt der Erfolg im Land nicht lange auf sich warten. Außerdem ist ja über die Grenzen hinaus bekannt: Italiener sind hinreißende Charmeure und geizen keinesfalls mit Komplimenten. Wenn sie bemerken, dass sich Touristen mit der Landessprache Mühe geben und versuchen die Fremdsprache zu erlernen, kennt ihre Begeisterung oft keine Grenzen, denn Kommunikation spielt in Italien eine große Rolle.
Crashkurs „Italiano“ – Wichtige Wörter
Höflichkeit ist vor allem in Italien sehr gefragt, deshalb sollten einfachste Begrüßungsformeln bekannt sein. Über ein freundliches buon giorno (guten Tag), buona sera (guten Abend) oder ein familiäres Ciao freuen sich nicht nur die Angestellten im Supermarkt. Die Uhrzeit wird mit einem Che ore sono erfragt und die Frage nach dem wohin mit Dove vai/va? eruiert. Möchte man auf den beliebten Wochenmärkten handeln, wird der Verkäufer mit einem höflichen „Quanto costa“ nach dem Preis gefragt, ist dieser überteuert mit „troppo caro“ abgelehnt. Wichtige Wörter sind natürlich danke (grazie) und bitte (per favore), die gerne großzügig verwendet werden dürfen. Italiener lieben Komplimente und geben gerne welche zurück (fare dei complimenti), überhaupt wird in Italien gerne ein guter Eindruck gemacht (fare una bella figura). Das in dem heiteren Land auch der Müßiggang (dolce far niente) beliebt ist, kann im Reiseführer nachgelesen werden.
Was machen wir Schönes?
Cosa facciamo di bello? Ist eine der meist gestellten Fragen unter Freunden (amici). Über den Corso oder die Piazza schlendern und etwas gemeinsam trinken (prendiamo qualcosa da bere?) lässt auch die Sonne scheinen (c’e il sole). Italiener achten sehr auf die äußere Erscheinung, was vor allem auf den großen Plätzen (Piazze) ins Auge fällt. Ganz klar, italienische Mode (moda italiana) ist schön (bello) und muss nicht immer teuer (caro) sein. Wer selbst eine Jacke (giacca) oder ein Blumenkleid (vestito di fiori) erwerben (comprare) möchte, sollte sich mit den Größenangaben (taglia) vertraut machen. Aber die freundliche Verkäuferin (commessa gentile) berät geduldig (indulgente) und verpackt den Einkauf (le spese) liebevoll. Nun ist viel Zeit (tempo)vergangen. Auf die Frage: Wie spät ist es? (che ore sono?) zücken die freundlichen Italiener ihr Handy( telefonino) und geben gerne Auskunft (informazione). Ob Meer (mare) oder Stadt (cittá), Italien ist immer eine Reise (viaggio) wert und wird mit guten Sprachkenntnissen (conoscienze della lingua) noch interessanter (più interessante).
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